Die Teilnehmer der Blancpain GT-Serie absolvieren umfangreiches Testprogramm

An dem jährlichen Test, der am Mittwoch und Donnerstag (13./14. März) in Paul Ricard durchgeführt wurde, nahmen insgesamt 47 Fahrzeuge teil. Die Anwesenheit von mehr als 30 Teams sorgte für eine geschäftige Fahrerlageratmosphäre, mit mehreren neuen und wiederkehrenden Teams unter den Teilnehmern.

Sie wurden am Dienstagmorgen von klarem Himmel und Sonnenschein begrüßt. Die Bedingungen ermöglichten intensive Tests und das Abspulen von Entwicklungsprogrammen , wobei einige Teams mehr als 300 Runden auf der 5,8 km langen Strecke absolvierten.

Marco Bonanomi fuhr mit 1.52,765 Minuten in seinem Honda NSX GT3 die schnellste Zeit. Bemerkenswert ist, dass der Italiener die Zeit bis zum Ende der Nachmittagssitzung am Donnerstag bestätigte.
Bonanomi setzte sich knapp gegen das #88 AKKA ASP Team Mercedes-AMG GT3 von Raffaele Marciello durch, der am Donnerstagmorgen mit einer Runde von 1.52,801 Minuten seine Verteidigung des Fahrertitels der Blancpain GT-Serie stark begann.

Als nächstes kam Maro Engel, dessen Bestzeit von 1.52,856 Minuten am späten Mittwochnachmittag bekannt gegeben wurde. Der deutsche Fahrer und sein Team Black Falcon Mercedes-AMG werden in diesem Jahr den Titel im Langstrecken-Cup verteidigen und haben, wie Marciello und AKKA, diese Bemühungen mit Stil begonnen.

Auch die Porsche liefen während des Tests gut. Dennis Olsen war der vierte und letzte Fahrer, der die 1.53er-Marke durchbrach und den frisch gekleideten #99 ROWE Racing Porsche 911 GT3 R auf Platz vier der Gesamtwertung platzierte.

Die ROWE-Crew gehörte zu einer Reihe von Teams, die sich während des Tests an ihre neuen Fahrzeuge anpassten.

An anderer Stelle in der Boxengasse begann Jenson Team Rocket RJN seine Zusammenarbeit mit Honda auf starke Weise, während Garage 59 das Gleiche tun konnte, wie sie sich auf den Aston Martin Vantage GT3 akklimatisiert hatte. Panis-Barthez Competition stellte seinen Lexus RC F GT3 vor, der in diesem Jahr in Partnerschaft mit dem Tech 1 Racing Team eingesetzt wird.

Der neue Lamborghini Huracan GT3 EVO wurde von mehreren Teams auf Herz und Nieren geprüft, wobei Barwell Motorsport mit fast 600 Runden besonders mit seinen beiden Autos beschäftigt war. Auch der jüngste Audi war hart im Einsatz, denn die Teams legten mit dem R8 LMS EVO der Ingolstädter Marke erhebliche Kilometer zurück.

Bentley (Continental GT3), BMW (M6 GT3) und Ferrari (488 GT3) waren ebenfalls vertreten, wobei jede Marke auf der Saisoneintrittsliste 2019 bestätigt wurde, die am Mittwochnachmittag veröffentlicht wurde.

Der Blancpain GT Series Endurance Cup wird den hohen Standard der letzten Jahre beibehalten, wobei ein 49er Raster für die neue Saison bestätigt wird.

Nachdem der offizielle Test nun abgeschlossen ist, werden die Teams ihren Fokus auf das Eröffnungsrennen der Saison in Monza verlagern. Der Endurance Cup, der am Wochenende des 13. und 14. April stattfinden soll, ist die erste Veranstaltung der neuen Saison. Mit einem voll gepackten Starterfeld von mindestens 49 Autos, die für ein Drei-Stunden-Rennen auf der legendären italienischen Rennstrecke vorbereitet sind, verspricht es ein spektakuläres erstes Rennen zu werden.

Text: Presse SRO Media, Foto: Werner Hebenstreit