Maximilian Günther fährt in Marrakesch als Zweiter für BMW i Andretti Motorsport aufs Podium

Maximilian Günther (GER) ist beim Marrakesh E-Prix (MAR), dem fünften Saisonrennen der ABB FIA Formula E Championship, nach einem taktisch cleveren Rennen als Zweiter aufs Podium gefahren. Es war das zweite Mal nach seinem Sieg in Santiago (CHI), dass Günther im #28 BMW iFE.20 für BMW i Andretti Motorsport in die Top-3 fahren konnte. In der Fahrerwertung verbesserte er sich auf Platz vier, direkt hinter seinem Teamkollegen Alexander Sims (GBR). Sims fuhr ebenfalls ein starkes Rennen, schied jedoch kurz vor Rennende auf Platz fünf liegend aus. In der Teamwertung liegt BMW i Andretti Motorsport mit 90 Punkten auf Position zwei.

Günther startete nach einem starken Qualifying als Zweiter aus der ersten Startreihe. Im regulären Zeittraining hatte er die Bestzeit erzielt und dafür einen Punkt in der Fahrerwertung erhalten. In der Super Pole musste er sich lediglich António Félix da Costa (POR, DS Techeetah) um 0,069 Sekunden geschlagen geben. Im Rennen, in dem es sehr stark auf Effizienz und Energie-Management ankam, kämpfte Günther zunächst lange Zeit um die Führung. In den letzten Runden setzte sich der spätere Sieger Félix da Costa ab, und Günther duellierte sich in einem sehenswerten Zweikampf mit Jean-Éric Vergne (FRA, DS Techeetah) um Position zwei. In der letzten Runde gelang Günther das entscheidende Überholmanöver.

Sims ging von Position acht ins Rennen und konzentrierte sich in der ersten Rennhälfte darauf, so viel Energie wie möglich zu sparen. Das zahlte sich später aus, und Sims startete ähnlich wie in Mexico City (MEX) eine Aufholjagd bis auf Platz fünf. Kurz vor Rennende kam es jedoch im Zweikampf mit Edoardo Mortara (ITA, Venturi) zu einem Kontakt, bei dem die Spurstange am #27 BMW iFE.20 brach. In der letzten Runde musste Sims das Rennen aufgeben.

Text & Foto: BMW i Andretti Motorsport