KÜS Team75 Bernhard im Samstagsrennen zum ADAC GT Masters in Oschersleben

Beide Porsche 911 GT3 R des KÜS Team75 Bernhard aus Landstuhl haben im Samstagsrennen zum ADAC GT Masters in Oschersleben Meisterschaftspunkte erkämpft: Der Wagen mit der Startnummer 17 unter Porsche-Werksfahrerin Simona De Silvestro (32, Schweiz) und Ex-Porsche-Junior Klaus Bachler (29, Österreich) belegte Platz acht. Das Schwesterauto mit der Startnummer 18, pilotiert von David Jahn (29, Leipzig) und Jannes Fittje (21, Langenhain), kam auf Rang 14 ins Ziel.
Im morgendlichen Qualifying fuhr Klaus den Porsche mit der Startnummer 17 auf Startplatz neun, Jannes belegte im Schwesterauto mit der Startnummer 18 Position 18. Es ging wie immer in der „Liga der Supersportwagen“ sehr eng zu, nicht weniger als 19 Autos lagen am Ende innerhalb einer einzigen Sekunde. Außerdem wurde die Zeitenjagd kurz vor Schluss mit der Roten Flagge unterbrochen, so dass im dichten Verkehr keine Verbesserung mehr möglich war.
Im Rennen konnte Klaus gleich einen Platz gutmachen und den achten Rang trotz einer Unterbrechung mit Roter Flagge auch bis zum Pflichtboxenstopp halten. Simona übernahm und verteidigte ihre Position bis zur Zielflagge erfolgreich. Jannes fiel in der Startphase einen Platz zurück. David kämpfte sich bis zur Zielflagge aber noch bis auf Platz 14 vorn. Diese Platzierung bedeutete gleichzeitig Rang drei für Jannes in der Juniorwertung, in der er Gesamtzweiter ist.
Das ebenfalls einstündige Sonntagsrennen wird morgen um 13.10 Uhr gestartet und live auf Sport1 übertragen.

#17
Simona De Silvestro: „Ein positiver Tag. Angesichts des wenigen Trainings, das wir hatten, ist P 8 in Ordnung. Klaus hat einen mega Job gemacht. Ich bin dann ins Auto gestiegen, es hat sich wirklich gut angefühlt. Wir waren ziemlich schnell unterwegs, darauf können wir für morgen aufbauen.“
Klaus Bachler: „Die Jungs hatten sehr viel Arbeit, um das Auto wieder gängig zu machen, zum Glück haben wir hier wieder fahren können. Leider haben wir den Donnerstag verloren, sind aber froh, dass das Auto überhaupt fertiggeworden ist. Das Auto war wirklich sehr schnell, im Prinzip hätten wir im Quali in die erste Startreihe fahren, vielleicht sogar um die Pole kämpfen können. Leider war das Glück nicht auf unserer Seite. Nach einem sehr starken ersten Sektor mit Gesamtbestzeit bin ich von einem Lamborghini aufgehalten worden. Dann wollte ich Abstand lassen, damit ich die beiden nächsten Runde freie Bahn habe, dann kam leider die Rote Flagge, das war’s dann. Trotzdem hat es zu Platz neun gereicht. Überholen ist in Oschersleben sehr schwierig, trotzdem haben wir mit Platz acht ein gutes Ergebnis und gute Punkte geholt. Das Auto ist schnell, jetzt wollen wir morgen im Qualifying weiter vorne stehen, damit wir dann einen schönen Saisonabschluss haben.“

#18
David Jahn: „War schwierig von Platz 18 – mal wieder mittendrin statt nur dabei. Zum Glück gab es keine großen Rangeleien. Ich hatte nach dem Boxenstopp ein gutes Rennen und eine gute Pace, konnte drei Autos auf der Strecke überholen. Es hat Spaß gemacht, aber wir müssen einfach von weiter vorne starten. Das ist morgen meine Aufgabe und für eine gute Startposition werde ich im Quali alles geben.“
Jannes Fittje: „Im Qualifying hatte ich ein bisschen Pech mit Verkehr und Track Position. Denn heute war das Potenzial da, mit dem Auto in die Top-Ten zu fahren. Das konnten wir aber leider nicht umsetzen, auch wegen Gelber und Roter Flaggen. Von Platz 18 in Oschersleben ist es nicht einfach. Am Start bin ich ganz gut durchgekommen und habe an David übergeben. Er hat einen guten Job gemacht und einen guten Stint hingelegt. David fährt morgen das Qualifying und wenn wir etwas mehr Glück haben, sollte ein Top-5-Platz drin sein. Dann wollen wir ein gutes Rennen fahren und Punkte holen. In der Rookie-Wertung ist mein zweiter Platz jetzt sicher. Wir wollen aber nochmal angreifen, Platz eins ist nicht ganz außer Reichweite. Wir werden alles geben.“

Teamchef Timo Bernhard: „Im Quali wurden wir leider Opfer des dichten Verkehrs und der Roten Flagge, die zum falschen Zeitpunkt kam. In diesem Jahr waren wir im Qualifying öfter mal zur falschen Zeit am falschen Ort. Aber die Pace war gut, Klaus hätte die Chance auf Reihe eins gehabt. Dafür lief es im Rennen gut mit P8 und P14. Beide Autos sind nach vorne gefahren, vor allem David hat einen top Job gemacht.

Text & Fotos: KÜS Team75 Bernhard